Am 15.06.10 wurde mit den Unterschriften des Regierungspräsidenten Hermann Strampfer, des Landrats Kurt Widmaier, des Leiters des Instituts für Seenforschung Dr. Gerd Schröder, der Geschäftsführerin der PRO REGIO GmbH Frau Christine Funk und den 44 Gemeinden aus vier Landkreisen eine weitere Phase des oberschwäbischen Seenprogrammes (SOS) gesichert. In ihren Grußworten betonen der Regierungspräsident und der Landrat die Bedeutung der Stehgewässer für Natur, Landschaft, Fremdenverkehr und Tourismus der Region. Mit dem Seenprogramm könne der rasanten Eutrophierung und Verlandung der Gewässer entgegen gewirkt werden. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund der Veränderungen der Flächenbewirtschaftung infolge des vermehrten Anbaus von Bioenergiepflanzen. Insgesamt 88 der etwa 2300 Seen und Weiher dieser vier Landkreise werden bis 2015 vom SOS betreut. Es werden Untersuchungen durchgeführt und spezifische Sanierungskonzepte entwickelt. Die Sanierungsmaßnahmen werden dann in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den beteiligten Behörden und den Flächenbewirtschaftern umgesetzt.
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